Samstag, 4. Januar 2020

Mehr Aloha-Spirit - Maui




"Aloha-Spirit"- wenn ihr noch nie die Hawaii-Inseln besucht habt, fragt ihr euch vielleicht: was genau ist das eigentlich? So richtig erklären kann es wahrscheinlich nur ein Hawaiianer. Aber wenn man ein wenig Zeit dort verbringt, schwappt ein bisschen davon auch auf uns Urlauber über.

Wunschkennzeichen
Aloha ist zunächst einmal nichts anderes als "Hallo" auf Hawaiianisch und hat sich in dieser Form als Gruß inzwischen weit über Hawaiis Grenzen hinaus verbreitet. Aber es heißt noch so viel mehr. Es ist auch ein Wort für Liebe und die Inselgruppe trägt sogar den offiziellen Beinamen Aloha State - u.a. lesbar auf jedem Nummernschild. Für uns war es ein Ausdruck der allgemein entspannten Atmosphäre, ob nun im Restaurant oder am Flughafen - eine Prise Aloha und der Laden läuft. Freundlichkeit, farbenfrohe Blumen und Stoffe... all das vermischt sich zu einem Gesamtgefühl. Aloha eben.

Tradition sind die Blumenketten, Lei, daher fand ich den Namen des Café O'Lei auch gelungen (mal ganz abgesehen davon, dass wir dort wirklich gut gegessen haben).

Auch ansonsten war die Natur sehr bunt, voller Blumen und Bäume von altbekannt bis noch-nie-gesehen. Da unterschieden sich Kaua'i und Maui nicht sonderlich.

Ansonsten unterschieden sie sich aber schon ziemlich. Maui ist um einiges größer (wenn auch immer noch kleiner als Big Island) und viel touristischer. Es gibt mehr der sogenannten Traumstrände, wobei der Begriff natürlich stark davon abhängt, was man sich unter dem Paradies eigentlich vorstellt. Maui hat auch deutlich mehr Sehenswürdigkeiten - vielleicht wird sie deshalb als die angeblich schönste der Inseln gehandelt. Mir hat es auf beiden Inseln gut gefallen, aber für mich persönlich hat trotzdem Kaua'i die Nase vorn. Ich liebe nun mal die wilde Natur und kann mit ein bisschen "hinterwäldlerisch" schon umgehen, sehe sogar gerade darin einen besonderen Reiz. ;) Am Anfang hat mich Maui daher tatsächlich geschockt. Der Trubel und Verkehr, die Mengen an Touristen und die Infrastruktur für sie... Gerade noch auf Kaua'i gewesen, wurde mir das erst mal zu viel. Das legte sich zum Glück noch. Die Vielseitigkeit Mauis ist den Besuch auf jeden Fall wert - davon könnt ihr euch im Folgenden gerne selber überzeugen!



The Needle


An einem der ersten Tage besuchten wir den Iao Valley State Park mit seiner vielfotografierten Felsnadel. Nach unseren Erlebnissen von Kaua'i und den kurzen Infotexten in unserem Apartment hatte ich erwartet, dass es dort etliche Wanderwege gibt, um mitten in die Natur zu gelangen. Um so enttäuschender war es, dass die Sehenswürdigkeit zunächst so schien, als wäre ein fünfminütiger asphaltierter Weg voller Touristen vom Parkplatz zur Aussichtsplattform das Einzige, was man neben dem winzigen botanischen Garten zu Fuß erleben konnte. Von der Plattform aus gab es noch einen Trampelpfad mit Betreten-Verboten-Schild, für den man über ein Geländer hätte klettern müssen. Nee, so was machen wir ja nicht! (Später las ich im Internet, das soll eine lange Wanderung zu einem spektakulären Aussichtpunkt sein - na ja, war es vielleicht mal und ist es jetzt nur noch für Ungehorsame.)
Die Natur war schon ganz schön und wäre ich neu auf Hawaii gewesen, hätte ich es vielleicht bereits für das Paradies halten können, aber nach einer Woche Kaua'i... Man ist eben verwöhnt.

Es gab aber noch einen zweiten Trampelpfad -ohne Verbotsschild- weiter unten, von wo aus man in ein Flusstal gelangte. Also kamen unsere Füße doch noch zu ihrem Recht. Nicht die klassiche Wanderung, die ich erwartet hatte, aber ein netter Vormittag mit dem Rauschen des Wassers zwischen grünen Hängen sowie Schmetterlingen und Geschicklichkeitsübungen...


Vor dem Nachhauseweg machten wir noch einen Abstecher ins hübsche alte Zentrum von Lahaina.


Landschaft bei Lahaina

Eins der berühmtesten "Must-Sees" auf Maui ist die

Road to Hana.


Nach dem Motto 'Der Weg ist das Ziel' interessiert sich kaum jemand für das Dörfchen Hana selbst (auch wenn es das hawaiianischste der ganzen Insel sein soll), dafür aber umso mehr für die Straße dorthin (sowie darüber hinaus). Nun, als Sauerländerin sind mir enge, kurvenreiche Straßen nicht neu, aber ich verstehe trotzdem, dass dieser Highway für den Durchschnittsamerikaner ein unglaubliches Erlebnis sein muss.

Der Audioguide sagt, es seien etwa 620 Kurven und genau 59 Brücken, von denen ganze 46 einspurig sind. Ob das bis Hana oder bis Ohe'o Gulch ganz am Ende der Tour gerechnet ist, habe ich nicht nachgezählt. Fakt ist, dass die Straße für amerikanische Verhältnisse extrem schmal ist, für euröpäische Verhältnisse extrem viel tropisches Grün zu bieten hat und für Sauerländer sowie einheimische Verhältnisse geradezu alberne Geschwindigkeitsbergrenzungen aufweist. Obwohl wir häufig schon viel schneller als erlaubt unterwegs waren, mussten wir dennoch alle Nase lang lokale Fahrzeuge passieren lassen...

Da es tagsüber leicht voll werden kann, beherzigten wir den Tipp, früh unterwegs zu sein. Ein herrliches rosagoldenes Morgenlicht fiel auf den schlafenden Vulkan Haleakala, den wir in den folgenden Tagen noch besuchen sollten. Als wir am eigentlichen Startpunkt des Hana Highways ankamen, ging gerade die Sonne auf. Wunderbare Lichtstimmung in der feuchten Morgenluft...

Genau wie der Weg sind auch kleine Sehenswürdigkeiten am Rande das Ziel. Unser erster Stop: das Ke'anae Arboretum, in dem unter anderem Regenbogeneukalyptus wuchs. Als hätte jemand den Stamm mit roter und grüner Farbe bemalt!


Kurz später kommt die Abbiegung auf die gleichnamige Halbinsel, die einst bei einem Vulkanausbruch entstanden ist. Das sieht man der Küste an! Die traurige Geschichte ist, dass an diesem Ort 1946 ein Tsunami gewütet und viele Menschenleben gekostet hat. Das einzige Gebäude aus der Zeit vor der Naturkatastrophe war eine alte Steinkirche.


Wieder zurück auf dem Hana Highway passiert man die "Drei Bären" - ein kleiner Stopp lohnt sich, um die Wasserfälle in Ruhe zu betrachten. Bei mehr Wasser sollen sie zu einem großen verschmelzen.


Und das ist die Bucht von Hana. Ein hübscher, kleiner Ort, wo es im Vergleich zum Rest der Straße viel, im Vergleich zum Rest der Insel kaum Infrastruktur gibt. Trubel oder Hektik haben hier keinen Platz. Vor 30 Jahren soll es auf Maui noch überall so ausgesehen haben wie hier. Kaum vorstellbar...


Es heißt, ein guter Teil der Besucher drehe in Hana um und mache sich wieder auf den Rückweg. Meiner Meinung nach kann es sich dabei nur um Leute handeln, die zu spät aufgebrochen sind, denn so verpasst man doch ein paar der schönsten Sehenswürdigkeiten, die hinter Hana liegen!
Zum Beispiel die Wailua Falls:


Hin und wieder finden sich auch unerwarete kleine Minisehenswürdigkeiten am Wegesrand.


Mein Highlight des Tages liegt dort, wo man nun wirklich umkehrt, wenn man nicht noch das Grab von Charles Lindbergh ein kleines Stückchen weiter sehen möchte. Wenig später beginnt der Teil der Straße, der laut Vertrag mit Mietwagen nicht befahren werden darf.

Ohe'o Gulch & Pipiwai Trail


Für diese Sehenswürdigkeit braucht man eine Eintrittskarte in den Haleakala-Nationalpark, die zum Glück drei Tage gültig ist, denn von hier gibt es keine Verbindung auf die Spitze des über 3000 m hohen Vulkans - außer man wäre ambitioniert genug, diese Strecke zu laufen. (Schon bergab soll sie eine Strapaze sein, wenngleich ich verstehen kann, warum mancher Wanderer sie trotzdem unternimmt, dazu später.)

Pools of 'Ohe'o
Zusammen besuchten wir den kleinen Rundweg, der zu den "Sacred Pools" führt, die in Wirklichkeit nie heilig, aber schön anzusehen waren. Ein Stückchen ursprüngliche vulkanische Landschaft. Verschiedene Becken, kleine Wasserfälle von einem Pool zum nächsten.

Zwar war es immer noch früh am Tag, aber leider war ich die einzige von uns beiden, die motiviert war, die etwas längere Wanderung zu unternehmen, die zu zwei größeren Wasserfällen und in einen schönen Bambuswald führen sollte (trotz grundsätzlich eher dürftiger Vorbereitung der Reise hatte ich bereits vorher davon gelesen und man hatte es uns auch in der Unterkunft noch mal empfohlen. Nach so viel Zeit im Auto fand ich persönlich trotz der Hitze Bewegung in der tollen Natur gerade äußerst verlockend!). Na ja, es gab ja noch ein Besucherzentrum voller Bilder und Texte für die wanderunmotivierten Gäste, so sagte ich, ich würde mir zumindest mal für ein halbes bis ein Stündchen oder wie lange es eben dauert, den ersten Wasserfall anschauen und mal kucken, ob ich dann noch bis in den Bambuswald weitergehe (bis zum zweiten Wasserfall sollten es laut einiger Quellen leider 3-5 Stunden schlammigen Weges sein, das konnte ich natürlich nicht guten Gewissens alleine machen).

Falls of Makahiku
Gesagt, getan. Unter gewissem Zeitdruck machte ich mich auf den Weg und kam auch schon eher als erwartet am Aussichtspunkt für den ersten Wasserfall an. Der Weg war zwar bei den Temperaturen durch seine unregelmäßigen Stufen ein wenig anstrengend, aber überhaupt nicht schlammig und durchweg bequem zu begehen, es machte richtig Freude, dort zu laufen. Ein Wanderer, der mir entgegen kam und meine schnellen Schritte sah, rief mir zu "You can do it!". Auf meine Frage, wie weit es denn wäre, antwortete er: "About two hours the round trip, depending on how much you stop." Das klang zwar besser, aber leider immer noch zu lang - ich hatte gehofft, ich könnte es vielleicht doch bis zum zweiten Wasserfall schaffen, es war einfach sooo schön auf dem Wanderweg und das sogar trotz der vielen anderen Menschen, denen das anscheinend genauso ging. Na ja, ich würde einfach noch ein bisschen gehen und mal sehen, wie ich voran kam, vielleicht war der Bambuswald ja noch drin.

Das erste, für das sich das Weitergehen gelohnt hatte, war dieser riesige Banyanbaum. Toll.


Aber auch der Bambuswald an sich - ganz anders als der Bambuswald, an den ich mich aus Japan erinnern konnte. Dicht und dunkel war dieser hier, mit sehr vielen kleinen Bambusstämmen anstatt deutlich dickerer Exemplare und dafür lichterem Wald. Der Weg war vielleicht mal schlammig gewesen, aber man hatte schon gegengearbeitet: hier bestand der Untergrund durchweg aus Holzplanken, über die man sich schnell fortbewegen konnte. Und genau das tat ich. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich den Entschluss gefasst habe - oder ob ich ihn überhaupt bewusst gefasst habe oder einfach nur nicht aufhören konnte, vorwärts zu gehen. Jedenfalls war bereits hier über eine halbe Stunde verstrichen, mein schlechtes Gewissen regte sich immer stärker, aber ich wollte einfach nicht umkehren, dafür gefiel es mir hier viel zu gut! Und der zweite Wasserfall sollte doch noch so sehenswert sein...

Und da ist er endlich! Waimoku Falls. Ich habe es getan, ich bin den ganzen Pipiwai Trail gelaufen! Wahnsinn. Jetzt bloß schnell im Laufschritt zurück, denn alleine warten müssen ist auch nicht schön.

In Realität noch schöner als auf dem Bild. Wetter war auch besser als es scheint, meine Kamera hatte es hier nicht so mit der Belichtung - vielleicht ist zu viel Eile doch nicht gut...
Ok, was sagt die gar nicht mal sonderlich fitte, "unfreiwillge Trailrunnerin"? 1:20 h der Roundtip! Yes, I can do it! :D Bei gutem Wetter in 2 Stunden also wirklich locker machbar, wenn man Freude am Laufen hat. Wärmste Empfehlung, wenn ihr mal auf Maui sein solltet und die Zeit habt!

Wai'anapanapa


Da sich unser Audioguide auf dem Hinweg kurz vor dem Abzweig selbst ausgeschaltet hatte (blöde Technik :/), hatten wir uns diesen State Park für den Rückweg aufgehoben. Das Besondere: Ein schwarzer Strand (warum eigentlich sind bei all dem Vulkangestein die meisten Strände trotzdem hell?) und ein Felsloch mit von der Brandung gespeister Fontäne sowie einige bogenförmige Felsformationen. Viel gewandert sind wir nicht mehr. Meine Kondition ist schließlich nicht endlos.



Zum Glück gibt es an der Road to Hana einen Essensmarkt, wo man sich während des Rückwegs stärken kann.


Als vorletzten Stopp schauten wir auf dem Rückweg noch bei den Twin Falls vorbei, die nah genug an der touristischen Zivilisation liegen, um sie auch ohne Road to Hana zu besuchen. Eigentlich, wie der Name schon sagt, zwei Wasserfälle, heute nur einer. Auch schön, aber wir hatten heute schon so viele noch spektakulärere Landschaften.


Wer sich schon gefragt hat, warum bei so viel Hawaii das Surfen eigentlich noch nicht erwähnt wurde, für den erwähne ich es jetzt endlich: Surfen!


Hawaiis Nationalsport. Nicht ganz Waikiki Beach (das wäre eine andere Insel), aber doch spannend anzusehen!


So lang wie dieser Teil des Berichts war auch der Tag. Wir haben unglaublich viel gesehen. Es war schön und anstrengend gleichzeitig. Absolut lohnenswert, aber ein Ruhetag danach hätte eigentlich sehr, sehr gutgetan.

Na gut, ein halber ist es geworden. Aber am nächsten Nachmittag sind wir dann doch aufgrund unseres Dreitagestickets rauf auf den schlafenden Vulkan gefahren, in den

Haleakala-Nationalpark.


Es ist eine interessante Sache, mit dem Auto von Meeresniveau auf 3 km Höhe zu fahren. Von den insgesamt 14 Mikroklimas der Erde durchquert man dort 10 oder 11, habe ich gehört (wenn sich jemand damit besser auskennt als ich, darf er gerne mehr erzählen). Es ist jedenfalls beeindruckend, wie sich die Landschaft von Kurve zu Kurve verändert. Verschiedene Wälder, Rinderweiden, Gestrüpp und Geröll. Schließlich ist man in und dann über den Wolken.


Wer sich rechtzeitig kümmert, kann ein Parkticket für den Sonnenaufgang hier oben buchen. Wer nicht so weit im Voraus weiß, dass er hierhin kommen wird, versucht zwei Tage vorher morgens um Punkt 7 Uhr eine der 80 Restkarten zu ergattern. Und scheitert damit kläglich, wenn er es erst um 7 Uhr und 5 Sekunden versucht. Na ja, so blieb uns einmal mehr unmenschlich frühes Aufstehen erspart und wir nahmen stattdessen einfach den Sonnenuntergang, der ganz ohne Ticket zugänglich ist.


Der Abend auf dem Vulkan ist ein Erlebnis für alle Sinne! Der Sonnenuntergang und anschließende Sternenhimmel natürlich für die Augen. Aber viel mehr noch ist es im Dunkeln, nachdem die meisten Touristen wieder gefahren sind, die Stille für die Ohren - abgesehen von Lappland war ich an noch nicht so vielen Orten, wo es wirklich richtig still wird. Hier ist einer davon. Aber das ist noch gar nichts, wenn man erst an den Genuss für die Nase denkt, wenn man sich wieder auf den Weg nach unten begibt. Zuerst das warme Gras in den kalten Abendluft, schließlich der würzige Geruch von Eukalyptuswald. Anhalten, aussteigen, tiiief einatmen! Einfach schööön.

Nur vom "Krater" (mit Anführungszeichen, weil er durch Erosion und nicht Eruption entstanden ist) hatten wir in den Abendwolken noch nicht so viel gesehen. Was man sehen konnte, machte Lust auf mehr. Also fuhren wir am folgenden Tag noch einmal, dieses Mal zu früherer Stunde, den Berg hinauf. Wow!

Hier oben beginnt der schon vorher erwähnte Sliding Sands Trail, über den man bis zur Küste laufen kann. Wüste pur, aber was für eine! Diese Farben und Formen!
Wir sind ein wenig in den "Krater" hineinspaziert. Erst dann bekommt man ein Gefühl dafür, wie riesig er ist. Faszination pur. Jetzt habe ich schon so viel von unserem Planeten gesehen und er schafft es immer wieder, mich zu begeistern!


Leben auf 3000 m Höhe

Das waren unsere fotografisch festgehaltenen Höhepunkte von Maui. Ich kann noch einen ohne Bild hinzufügen: Schnorcheln am Molokini-Krater, einer halbversunkenen kleinen Insel vor der Küste.
Der ursprüngliche Plan wäre gewesen, mal wieder Tauchen zu gehen. Aber das machte die Planung so kompliziert - danach nicht fliegen oder auf hohe Berge zu dürfen, schränkt gewaltig ein. Dann lieber spontan und ohne Stress an der Wasseroberfläche bleiben.
Eine gute Entscheidung. Ein sehr schönes Schnorchelrevier! Erst das Riff im Krater und dann seine Rückseite, wo es so tief abwärts ging, dass man trotz fabelhafter Sicht nicht den Meeresboden sehen konnte. Während es dort am Morgen von Booten nur so wimmelt, war unsere Gruppe mittags sage und schreibe die einzige. Viele Korallen und bunte Fische, teilweise zum Geifen nah.
Als wäre das nicht schon ein Erlebnis an sich gewesen, gab es auf dem Rückweg zum Land noch einen Bonus obendrauf: Unmengen von Delfinen überall um uns herum. Große und kleine Rückenflossen und sogar Pirouetten drehende Tiere, die mit einem großen Platsch zurück ins Wasser fielen (diese Gattung hat dadurch ihren Namen Spinner Dolphins bekommen). Laut Besatzung war es eine derart große Anzahl von Tieren, dass es die Schule von Lanai sein musste, die aus etwa 300 Delfinen besteht. Den ganzen Weg von der Insel am Hoizont bis hierhin gekommen! Manchmal hat man eben richtig Glück. Es war einfach großartig!

jeden Tag ein goldener Sonnenutergang
Abschied von Maui
Die übrigen paar Tage verbrachten wir eher ruhig, z.B. mit Spaziergängen an der Strandpromenade oder einkaufen.

Für die letzten drei Tage wohnten wir außerdem in einem Luxusapartment, wo man sich tatsächlich auch gerne mal drinnen aufhielt.


Mit einem leise nachklingenden "Over the Rainbow" verabschiede ich mich nun von Hawaii und wünsche euch ein glückliches neues Jahr!

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