Es ist traurig, aber Blogger hat es immer noch nicht hinbekommen, die Fotoanordnung komfortabler zu gestalten. Ich frustriere mich nun also mal nicht mehr damit (es scheint eher schlimmer als besser geworden zu sein) und liste sie einfach nacheinander auf. Immerhin scheint das Textproblem besser geworden zu sein - oder ich geschickter.
Hier also noch mit viel Verspätung ein paar Eindrücke von einem Herbstwochenende im September.
Man muss es nutzen, in Deutschland zu wohnen und dementsprechend in eine Gegend fahren zu können, wo es frischen Federweißen gibt. (Oder doch "frischen Federweißer"? Heißt es nun "des Federweißen" oder "des Federweißers"? Mir hat nämlich mal jemand gesagt, das Wort würde nicht dekliniert - oder zumindest nicht so wie das Wort weiß - aber letzten Endes sollte man dem Duden glauben, nicht wahr?) Nun, aber es geht hier ja nicht um Grammatik, sondern um die Mosel.
Dieses Mal sind wir in Ernst abgestiegen (wer sich über die etwas holprige Überschrift gewundert hat, weiß sie jetzt zu interpretieren. Urlaub macht schließlich immer Spaß, besonders, wenn man sowohl spazieren gehen als auch kulinarischen Genüssen frönen kann).
Ernst ist nicht viel weiter von zu Hause weg als Cochem und bei weitem nicht so voller Menschen (auch wenn es in diesem Jahr erstaunlich voll in den Unterkünften war, vermutlich weil niemand mehr ins Ausland fährt), außerdem sehr dörflich, also auch noch nahe am Winzer. :)
Darüber hinaus hatte ich von dort so eine Kindheitserinnerung...
Schon bei einem früheren Moselurlaub hatte ich versucht, die Stelle wiederzufinden, wo wir in einem Urlaub mit meinen Eltern öfter in eine Straußwirtschaft eingekehrt waren und glaubte, auch fündig geworden zu sein. Aber damals hatte sie zu und das Tor noch keine Glasscheibe, so konnte ich mir nicht ganz sicher sein. Ich wusste, wenn ich ihre "Kronleuchter" sehen würde, wäre ich mir ganz sicher.
Ja, sie war es. Und die "Kronleuchter" haben sie immer noch. "Die hat unser Großvater gemacht", erzählte uns die Bedienung. Ja, sie hängen definitiv schon mindestens drei Jahrzehnte dort, wenn nicht gar deutlich länger!
Und gutes Essen zum guten Wein haben sie auch immer noch (damals interessierte mich natürlich nur der Traubensaft).
Schön war, dass im Übernachtungspreis ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr mit drin war.
Bei einem Besuch in Ediger-Eller entdeckten wir dieses gemütliche Plätzchen:
In diesem Ort war ich früher schon einmal mit einer Freundin gewesen (das war wenige Wochen, bevor ich diesen Blog begann), damals wanderten wir den Calmont-Klettersteig, einen Wanderweg -mit ein paar Leitern- durch den steilsten Weinberg Europas.
Nun ja, dieses Mal etwas weniger ambitioniert einfach eine Runde ums (oder besser übers?) Dorf - im Hintergrund der wahrscheinlich verzierteste gotische Kirchturm des Landes.
Und eine gemütliche Straußwirtschaft für den obligatorischen Zwiebelkuchen haben wir natürlich auch noch gefunden.
Manchmal passen die Busfahrpläne auch nicht so gut, dann geht man eben doch zu Fuß und sieht auf dem Weg auch eine Menge Schönes.
| Blick auf Bruttig |
| Blick von der Burg Metternich |
| ...auf Beilstein, das "Dornröschen der Mosel" |
Zum Abschluss noch eine leckere Flasche Weißen mit Ambiente und Flammkuchen... Sehr zu empfehlen! :)
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