Zur Überbrückung einfach mal dies und das der letzten Zeit:
An einem meiner letzten Urlaubstage war ich im Botanischen Garten. Es war sehr angenehm, den Regenwald zu betreten, da draußen ohnehin tropische Temperaturen herrschten. Da tat ein wenig Feuchtigkeit von oben sehr gut!
Dort habe ich ein bisschen mit meiner Kamera rumexperimentiert. Es ist zwar nur eine Billigknipse, aber ich bin trotzdem ganz angetan. Nicht zuletzt davon, wie schön unsere Natur doch ist, sobald wir nur ein bisschen genauer hinschauen!
Am nächsten Tag ließ das Wetter zwar etwas zu wünschen übrig, aber da wartete ja noch das Tiermuseum der Uni auf mich. Schon vor Monaten haben mir meine Mitbewohner davon erzählt, aber die Öffnungszeiten deckten sich leider bisher mit meinen Arbeitszeiten.
Das Museum ist wirklich schön gemacht. Es gibt viele "Schaufenster" mit verschiedenen Landschaften Finnlands und ihren Bewohnern zu verschiedenen Jahreszeiten.
| Liminganlahi - die "Vogelbucht" südlich von Oulu |
| Babyelche in ... war es Nordkarelien oder Lappland? |
Meine Freunde Bär und Elch:
Manchmal kommen auch Tiere zur Welt, die es so eigentlich nicht gibt. Auch diese Launen der Natur hat man der Nachwelt erhalten:
Seit ein paar Tagen erzählen mir meine Freunde nun hartnäckig, der Winter käme. Und sie werden depressiv, weil die Tage merklich kürzer werden. Damit haben sie zwar Recht, doch ich weigere mich, den Winter anzuerkennen, wenn die Sonne für gerade mal sechseinhalb Stunden unter den Horizont sinkt! Allerdings haben neulich Meer und Seen abends nach einem wunderschönen Tag angefangen, Wolken zu produzieren, was eine eigentümliche Stimmung erzeugte. Kann das denn schon der Herbst sein?
Am Wochenende drauf haben wir allerdings (mit den gleichen Freunden!) in der Sonne erst ein paar Würstchen und dann uns selbst gegrillt, das war noch purer Sommer. Diese Temperaturen sind nichts für Huskys... Suchbild: Wer findet Inuq? :)
Mein Abendspaziergang sieht auch noch nicht wirklich nach Winter aus...
Und wenn die dunkle Stimmung doch irgendwann kommt - ich kenne jetzt einen Ort voller Ilo, Joy, Freude, Niềm Vui, Rõõm und noch mehr:
Besondere Freude machen mir auch die Leckereien am Wegesrand. So viele Himbeeren wie dieses Jahr habe ich in meinem gesamten Leben wohl noch nicht gegessen. Es vergeht kein Tag mehr, an dem ich nicht mindestens ein paar auf dem Nachhauseweg pflücke! Und alle paar Tage dürfen es dann ruhig auch ein paar mehr sein...
Also ich bin überzeugt, dass dies immer noch der Sommer ist. Und den genieße ich!
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