Sonntag, 28. November 2021

Vor der Abreise

 ... habe ich in Deutschland noch ein paar schöne Dinge erlebt, ohne mich aufraffen zu können, darüber einen Blogpost zu verfassen. Dabei erinnere ich mich gerne dran!

Da war zum Beispiel das Lichterfest in Essen. Spontan dachte ich, schreibe ich mal einem Bekannten, den ich sechs Jahre nicht gesehen habe, von dem ich aber weiß, dass er ab und zu Lichterfeste besucht und auch hin und wieder in Essen vorbeischaut, ob er zuuuufällig am Abend in Essen sein würde. Noch spontaner kam zurück: Gib mir noch Zeit für 'ne Dusche, ich war gerade im Garten, danach gerne! :D Erfrischend, wenn Menschen noch offen für Unerwartetes sind!

Weberplatz: Webstuhl mal anders

Da haben wir den Salat.

Der Baum, der rockt...

Die richtige Party steigt allerdings auf dem Kennedyplatz.
Nebenbei bemerkt: Schon lange nicht mehr so viele Leute auf einmal in Deutschland gesehen!

Letztens in Oulu noch der Mond, jetzt in Essen der Mars!

Plastiktütenmosaik

WasserLichtfall

abstrakte Geschichten

Und Geometrisches.

Sowie vieles mehr, was ich jetzt mal nicht alles einzeln aufliste. Manchmal braucht man einfach einen  Vorwand, mal wieder rauszukommen! ;)

Mein liebstes "Raus" ist aber immer noch in die Natur. Da ging es auch gleich schon am nächsten Tag hin. Mitte Oktober herrschte ja noch herrlichstes Herbstwetter, an dem Wochenende ganz besonders! Meine alte Heimat rief.

Vor einem guten Jahr hatte ich mit meiner Mama so einen schönen Ausflug ins Schwarzbachtal bei Heinsberg (Kirchhundem) unternommen - ein herrlich warmer Sommerabend im September und natürlich die schönsten Seiten des Sauerlandes... Das rief nach MEHR. Dieses Mal verabredete ich mich mit meiner Wanderpatentante. 
 
Modell und Realität: Aquädukt über die alte Bahnlinie
 
Ausblick nach einem steilen Aufstieg

Die Hochheide. Wunderschönes Stückchen Natur und ein bisschen wie in Finnland :)

Regenbögen im Spinnennetz - schwer auf Foto zu bannen, aber in live ziemlich beeindruckend. Das Schönste sind manchmal die kleinen Dinge am Wegesrand.

Zum dritten Mal im Schwarzbachtal (das erste Mal war beim Wandern des Rothaarsteigs vor vielen Jahren)

Nur so, weil ich die Wildnis schön fand :)

Verdientes Päuschen - auch halb in der Wildnis ;)

Und nicht nur in Oulu haben sie schön bemalte Trafohäuschen!

Für mein Weihnachtsshopping vor Finnland suchte ich dann neulich noch Düsseldorf auf, denn einige Läden gibt es einfach sonst nirgendwo mehr in der Nähe. Für mich, die die Stadt in erster Linie als Absprungbrett in andere Gegenden kennt (Flughafen natürlich) und in zweiter Linie noch so gerade die Gegend am Rhein wegen Architektenkammer und Japantag und den Weg vom Bahnhof ins japanische Viertel, da tat sich eine Überraschung auf. Warum noch mal war ich vorher eigentlich noch nie in der Altstadt? Ist ja richtig schön da! Überhaupt tat es gut, mal wieder einen Grund zu haben, etwas nicht ganz Alltägliches zu unternehmen. Und Düsseldorf liegt ja nun wirklich beinahe um die Ecke! 
 
Der Plan war natürlich auch dieses Mal, nach den Einkäufen noch ein wenig den kulinarischen Genüssen zu frönen. 
Auch wenn die Tapasbars der Altstadt bereits Urlaubsgefühl aufkommen ließen - es war gesetzt, dass es heute noch mal Japanisch sein musste. 
Auf dem Weg dorthin kam irgendwie das Gefühl auf, Düsseldorf wolle sich bewusst vom Ruhrgebiet abgrenzen. Ich konnte fast spüren, was für einen hohen Stellenwert dort Kunst, Kultur und Klasse einnehmen - auch wenn man immer noch Leute in ausgebeulten Jogginghosen rumlaufen sieht (mit dem nötigen Selbstbewusstsein und in der richtigen Kombination mit dem Oberteil kann das plötzlich auch viel schicker als erwartet wirken! :D ). Auch die Architektur darf auffallen...


Zum Thema Essen, was soll ich sagen: Authentisch, lecker, ein kleiner Spontantrip nach Japan! Das Restaurant nur nach Bauchgefühl ausgesucht und für wenig Geld viel Qualität bekommen. So wird aus einem Dienstag-Feierabend ein perfekter Kurzurlaubstag. Zur Nachahmung empfohlen!


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