Und wie lange ich hier bleibe, ist immer noch völlig offen. Bis Mai mindestens, denke ich, außer irgendwer versucht ernsthaft, mich zu vergraulen (doch wer sollte schon?). Vielleicht sogar länger. Vielleicht auch für immer (auch wenn ich mir das momentan noch nicht vorstellen kann, aber das ist ja das Schöne: du weißt nie, was die Zukunft noch so bringt!). Ich warte jedenfalls ab, was das Leben noch für mich bereithält und entscheide spontan...
Die letzten drei Wochen waren, so schön sie waren, doch etwas zu vollgepackt für meinen Geschmack. Zu viele Freunde wiedersehen kann man nicht (sorry an alle, bei denen es nicht geklappt hat), aber die verbleibenden Lücken restlos mit Organisation auszustopfen war eine harte Probe für meine neugewonnene Gelassenheit.
Aber dann kam der Abreisetag und mit ihm viel Ruhe. Mein Dormbett auf der Fähre wurde mangels Mitreisender zum Einzelzimmer. Luxus! Und dann ein ganzer Tag auf See mit einem grandiosen Sonnenuntergang zum Abschluss. Wenn ich grandios sage, dann meine ich das auch. In ganz Asien hab ich solch ein orange-gold-rotes Schauspiel nicht gesehen! Diese Wolken! Und hier im Norden dauert es auch noch viel länger als dort.
| ca. eine Viertelstunde nach Sonnenuntergang - Himmelsfeuer? |
| kurz vorm Hafen |
Mal schauen, wann ich Gelegenheit dazu kriege. Der Plan mit der finnischen WG ist nicht ganz aufgegangen, meine Mitbewohner sind ein Chinese und vier Ungarn. Das klingt zwar von Weitem wie Finnisch, die Worte haben nur leider nichts miteinander zu tun.
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| Oulu im Winter (aus dem Internet, leider hab ich selbst noch keine Fotos gemacht, aber so ähnlich sieht's auch jetzt aus) |

1 Kommentar:
Liebe Judith, ich wünsche dir eine unglaublich schöne Zeit. Und wenn das mit dem finnisch nix wird kannste ja immer noch dein Nepali auffrischen. Grüsse aus dem warmen Costa Rica - nächste Woche haben wir dann wohl 50 Grad Temperaturunterschied :-) Nadine
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