Mittwoch, 12. Dezember 2012

Weiter nach Sueden...

"trockene Ha Long-Bucht"
So, mal wieder sind ein paar interessante Tage vergangen. Die trockene Ha Long-Bucht war gar nicht so trocken, wie der Name vermuten laesst. Auch hier sind wir mit dem Boot gefahren. Allerdings hat es mir in der "nassen" noch besser gefallen - das ist aber weniger auf die Landschaft, als mehr auf das Wetter und die Jahreszeit zurueckzufuehren. Es war mal wieder sehr trueb und die grossartigste Aussicht - wir haben ueber 500 Stufen erklommen, um einen Rundumblick zu haben - ist in Grau- und Gruengrautoenen eben etwas trostlos. Aber trotzdem immer noch schoen!



Abends haben wir uns dann auf ein neues Transportmittel eingelassen, den Nachtbus. Kann sein, dass ich einfach zu selten Bus ueber lange Strecken fahre, doch so ein Gefaehrt hatte ich vorher noch nie gesehen: In drei Reihen Doppelstockbetten mit schmalen Gaengen dazwischen und die Fuesse unterm Kopfteil des Vordermanns. Gerade ganz hinten wird man mehr in den Schlaf geschuettelt als geschaukelt, aber dafuer sind da die Betten etwas laenger.
Und morgens um viertel vor fuenf am Ziel anzukommen, hat den Vorteil, bereits zur morgendlichen Oeffnungszeit der Phong Nha-Hoehle vor Ort zu sein. Wir haben diese und eine zweite Hoehle direkt dadrueber (Name ist mir gerade entfallen) besucht. Wirklich tolle Tropfsteine! Leider hast du, Yvonne, uns nun die Paradise Cave voraus, die war zu weit weg, um sie ohne weitere Uebernachtung zu erreichen und wir wollten doch am gleichen Tag noch bis Hue. Ich hoffe auf deine Fotos!

Grabanlage mit viel Garten
In Hue haben wir Fahrraeder gemietet und trotz einiger Umwege immerhin ein paar Sehenswuerdigkeiten besucht, so zum Beispiel die Thien Mu-Pagode, das Grab des Ming Manh und die Zitadelle.

Und endlich weiss ich auch, warum alle die vietnamesische Kueche so loben! Am Anfang hatten wir bis auf wenige Ausnahmen ziemliches Pech, aber die letzten paar Tage konnten mich zum Glueck umstimmen.





Strassenueberflutung in Hoi An
Von Hue ging es nach Hoi An. Die Atmosphaere am Abend, wenn all die Seidenlaternen leuchten, ist einfach umwerfend! Als waere man in einer anderen Welt, die nicht ganz real ist.
Auch bei Tag kommt einem die Stadt ein bisschen wie ein Freilichtmuseum vor. Und wir haben sie auch genauso genutzt und traditionelle Haeuser, Versammlungsraeume und sogar eine kurze traditionelle Musikvorfuehrung besucht. Und wieder das Essen genossen, unter anderem Gruener-Reis-Eiscreme. Muss man alles mal probiert haben!

Heute dagegen ist ein ruhiger Tag. Einmal Pause vom Kulturprogramm, sozusagen ein "richtiger Urlaubstag". Heute Morgen haben wir am Strand gelegen und sind im Meer schwimmen gegangen. Und ausnahmsweise war es ueberhaupt nicht die (sehr angenehme) Wassertemperatur, die es schwer machte, hineinzugehen, sondern die Brandung, die mich ein paar mal zurueck ans Ufer spuelte, bevor ich weit genug hinausschwimmen konnte... Gegen elf wurde es aber einfach zu warm, um dort zu braten. Aber am Meer gibt's Fisch und wo's Fisch gibt, sind die Sushi nicht weit. Mjam!

Na, neidisch geworden? :P Liebe Gruesse aus Nha Trang!

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